Roland Strehl führt die Kümmersbrucker CSU auch in die nächsten Wahlkämpfe (2.3.2013)
CSU besichtigt Gemeindebibliothek (21.2.2013)
Rundum zufrieden zeigte sich die Leiterin Gabi Pilz bei einem Besuch der Kümmersbrucker CSU in der Gemeindebibliothek mit der Entwicklung der Entleihzahlen nach der Sanierung der Einrichtung: „Die Entleihungen haben 2012 mit fast 47000 Medien einen Höchststand erreicht.“
Sie versicherte den CSUlern, dass es die richtige Gemeinderatsentscheidung war, die Arbeit auf drei Teilzeitkräfte aufzuteilen: „Es ist uns daher möglich, auch in den Ferien Öffnungszeiten anzubieten.“
Ortsvorsitzender Roland Strehl zeigte sich vom Angebot der Bibliothek überrascht: „Bei einem Bestand von fast 13.400 Medien sollte eigentlich jeder Nutzer fündig werden – unsere Gemeindebibliothek geht weit über eine normale Schulbibliothek hinaus!“ Pilz zeigte auf, mit welchen Angeboten das Bibliotheksteam versuche, die Kinder, aber auch die Erwachsenen, zum Lesen zu bewegen: „Neben Buchvorstellungen und Aktionstagen bieten wir Vorlesetage an – da beginnen wir schon mit den Kindergartenkindern.“
Künftig wolle man den „Non-book-Bereich“ weiter ausbauen und beispielsweise auch Konsolenspiele anbieten. Auf ihrem Wunschzettel an die Kommunalpolitiker hatte Pilz die Bitte, den Etat für Neuanschaffungen von Ausleihmedien nicht zu kürzen: „Wir müssen nicht nur bei der Reiseliteratur aktuell bleiben.“
Strehl bedankte sich abschließend für die engagierte Führung und versprach die Unterstützung seiner CSU-Fraktion: „Wir stehen zu unserer Bibliothek, Kürzungen wir es mit uns nicht geben!“
In Sachen Kinderkrippen musste der Gemeinderat den zweiten Schritt vor dem ersten gehen (Vorstandssitzung 23.1.2013)
Reichlich Gesprächsstoff gab ei bei der jüngsten Vorstandssitzung der Kümmersbrucker CSU. Zunächst aber musste die Jahreshauptversammlung mit Neuwahlen vorbereitet werden, welche am 2.3.2013 mit Landrat Richard Reisinger stattfinden wird: „Wir werden unseren Mitgliedern eine topmotivierte Mannschaft bieten, die den Ortsverband in den anstehenden Wahlmarathon führen wird“, versprach Ortsvorsitzender Roland Strehl. Dabei werde man versuchen, auch die Neumitglieder in die Verantwortung zu nehmen.
In seinem Bericht aus dem Gemeinderat ging Strehl zunächst auf die Diskussion über den bedarfsgerechten Ausbau der Kinderkrippenplätze ein: „Nach den allgemeinen Prognosen, wonach ca. 35 Prozent aller Kinder im entsprechenden Alter einen Kinderkrippenplatz benötigen, ergab sich ein Bedarf von zwei weiteren Kinderkrippen in der Gemeinde – eine dritte haben wir daher aus Kostengründen zunächst abgelehnt.“ Erst die tatsächlichen Anmeldezahlen, die nach der heftigen Diskussion vorgelegen hätten, ergaben die Notwendigkeit von drei zusätzlichen Kinderkrippengruppen: „Wir waren also gezwungen, den zweiten Schritt vor dem ersten zu machen.“ Natürlich müsse man abwarten, ob man langfristig tatsächlich sechs Kinderkrippen mit Kindern aus der Gemeinde „voll bringt“.
Schlecht informiert fühlten sich die CSU-ler auch in Sachen Windkraftanlagen im vorgesehenen Gebiet „Auf der Ruite“: „Wir haben damals Windgutachten gefordert, als Ergebnisse aber nur ein paar Allgemeinaussagen erhalten“, monierte Gemeinderat Johann Graf. Hier müsse der Bürgermeister der Firma Ostwind mal „massiv auf die Füße treten“.
Der demographische Wandel sei bei der Sanierung des Hallenbades zu berücksichtigen, forderte das Vorstandsmitglied Irene Wetter: „Wir haben immer mehr ältere Mitbürger – das muss auch im Nutzungskonzept für das Hallenbad erkennbar sein.“ Die bloße Wiederherstellung des jetzigen Zustandes mache aber auch betriebswirtschaftlich keinen Sinn ergänzte Josef Vogl: „Dann wird sich am jährlichen Defizit garantiert nichts ändern!“ Man war sich einig, dass es ein Fehler war, auf eine von der CSU geforderte Bäderleitplanung zu verzichten: „Ohne fundierte Prognosen der künftigen Besucherzahlen müssen wir wieder aus dem hohlen Bauch heraus entscheiden“, monierte Strehl.
CSU hätte für die Sanierung von St. Antonius einen höheren Zuschuss gewährt (11.10.2012)
Bei einem interessanten Ortstermin ließ sich die Vorstandschaft der Kümmersbrucker CSU über Maßnahmen und Baufortschritt bei der Sanierung der alten Pfarrkirche St. Antonius informieren. Dazu begrüßte sie neben Pfarrer Wolfgang Bauer und Kirchenpfleger Klaus Pleyer auch der verantwortliche Architekt Willi Schmid.
CSU-Ortsvorsitzender und –Fraktionssprecher Roland Strehl blickte eingangs zurück auf den Antrag der Pfarrei, die Gemeinde Kümmersbruck möge die Sanierungsmaßnahme bezuschussen: „Für die CSU-Fraktion war von Anfang an klar, hier tatkräftig zu helfen.“ Schließlich sei die Kirche ein prägendes Element im Bild der Gemeinde. Leider verhinderte die SPD-Fraktion den von der CSU geforderten Zuschuss in Höhe von 75.000 Euro, so dass „wir zähneknirschend einem deutlich niedrigeren Zuschuss zustimmen mussten“, erinnerte Strehl an die letzte Gemeinderatssitzung.
Anhand von detaillierten Plänen erläuterte Schmid die Sanierungsmaßnahmen am Gotteshaus. Vordringlich wurde der ursprüngliche Außenputz aus dem Jahr 1922 wiederhergestellt. Außerdem musste die Fundamentierung an einigen Stellen wieder ertüchtigt werden. „Wir waren natürlich auch vor unangenehmen Überraschungen nicht sicher, wie einem Haarriss in einer Glocke“, erläuterte der Architekt. Dringend notwendig war auch die Sanierung des Turmes (hier war die Unterkonstruktion vermorscht) und der Dachkonstruktion. Pfarrer Wolfgang Bauer und Kirchenpfleger Klaus Pleyer bedankten sich für die gewährte Unterstützung durch die Gemeinde. Die Sanierung der Kirche sei für ihn schon auch ein Synonym für die Institution Kirche als Ganzes, so Bauer: „Auch diese muss in Bewegung bleiben und sich immer wieder erneuern.“ In einer kurzen Diskussion brachten die CSU-ler ihre Gedanken ein, wie es gelänge, die Gläubigen auf diesem Weg auch mitzunehmen.
Strehl verwies in diesem Zusammenhang darauf, dass sich viele Mitglieder des CSU-Vorstandes und der CSU-Fraktion aktiv ins kirchliche Gemeindeleben einbrächten.
Glatte Lüge der SPD (11.10.12)
Nicht nur erfreuliche Themen behandelte die Vorstandschaft der Kümmersbrucker CSU in ihrer letzten Sitzung. So ging der Ortsvorsitzende Roland Strehl eingangs auf einen Ortstermin der Kümmersbrucker SPD in einer Kindertagesstätte ein. Dort behauptete Manfred Moser, die örtliche CSU sei gegen die Errichtung von Kinderkrippen in der Gemeinde: „Das ist eine glatte Lüge“, stellte Strehl dazu unmissverständlich klar. Angesichts des gesellschaftlichen Umbruches und der notwendigen Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sei die Kümmersbrucker CSU-Fraktion schon immer voll hinter diesen Einrichtungen gestanden und habe jede diesbezügliche Entscheidung im Gemeinderat mitgetragen.
Strehl erinnerte in diesem Zusammenhang an einen CSU-Antrag, den er im Rahmen der Haushaltsberatungen 2007 gestellt habe. Darin forderte er namens der CSU eine Befreiung der Eltern von der Kita-Gebühr, um den Familien sinnvoll zu helfen und die Familienfreundlichkeit der Gemeinde zu unterstreichen. „Die SPD ist dann auf diesen Zug aufgesprungen und hat ein eigenes Konzept entwickelt, denn es ist ja jedem Gemeindebürger bekannt, dass CSU-Initiativen keine Überlebenschance im Gemeinderat haben“, bemerkte Strehl dazu süffisant.
Stefan Roggenhofer fiel auf, dass die Kümmersbrucker SPD offensichtlich versuche, Politik zu betreiben, die darauf abziele, gezielt Unwahrheiten und Halbwahrheiten über den politischen Gegner zu verbreiten, und hoffe, „dass dann schon irgendwas hängen bleibt.“ Er glaube, dass der Unterschied zur kritischen und eigenständigen Sachpolitik der CSU der interessierten Bevölkerung durchaus aufgefallen sei, so Strehl: „Wir konnten heuer schon 7 Neumitglieder begrüßen, die uns in unserer politischen Arbeit unterstützen wollen!“ Irene Wetter bat in diesem Zusammenhang, gezielt Frauen anzusprechen, um sie für die politische Arbeit zu gewinnen.
In seinem Bericht aus dem Gemeinderat konnte Strehl Neues von der Sanierung des Hallenbades berichten. Leider habe der Gemeinderat auf eine von der CSU geforderte Bäderleitplanung und auf den Rat von Externen wie der Wasserwacht verzichtet: „Der beauftragte Planer macht mir allerdings einen sehr kompetenten Eindruck. Auch er sieht die Zeit für reine Hallenschwimmbäder vorbei – gemeinsam werden wir eine gute Lösung für alle Nutzer des Bades finden!“
Abschließend bedauerten die Versammlungsteilnehmer, dass man schon lange nichts mehr zum Thema der Windkraftanlagen „Auf der Ruite“ gehört habe. Sie beschlossen, diesbezüglich Kontakt mit dem Landratsamt aufzunehmen, um sich die Probleme vor Ort darstellen zu lassen.
Alois Schwanzl seit 40 Jahren im Kümmersbrucker Gemeinderat (23.7.2012)
„Wir gratulieren Dir zu einem Jubiläum, welches wahrscheinlich keiner von uns jemals feiern wird dürfen!“ Mit diesen Worten begrüßte der Kümmersbrucker CSU-Fraktionsvorsitzende Roland Strehl sein Fraktionsmitglied Alois Schwanzl anlässlich einer kleinen Feierstunde. Dieser sitze nämlich seit 40 Jahren im Kümmersbrucker Gemeinderat und arbeite seitdem mit vollem Engagement und „viel Herzblut“ für die positive Entwicklung der großen Gemeinde.
Schwanzl habe im zarten Alter von 25 Jahren das erste Mal im Gemeindeparlament Platz genommen, zu einer Zeit also, die kommunalpolitisch sicherlich nicht allzu friedlich gewesen sein dürfte: „Die 1971 bis 1972 durchgeführte Gebietsreform, bei der drei selbstständige Gemeinden zur Großgemeinde Kümmersbruck verschmolzen wurden, hat natürlich auch bei uns für erheblichen Wirbel gesorgt“, bestätigte Schwanzl. Strehl bezeichnete Schwanzl als einen Kommunalpolitiker, der der Konfrontation mit dem politischen Gegner „eher nicht aus dem Weg gegangen ist“. Diese klare Positionierung aber sei in all den Jahren vom Wähler gewürdigt worden, der ihn immer wieder mit herausragenden Ergebnissen in den Gemeinderat geschickt habe.
„Du hast die Arbeit der CSU-Fraktion in diesen vier Jahrzehnten mit geprägt, und wir wünschen uns, dass Du deine Kraft und Deinen Elan auch weiterhin für die Gemeinde und unsere Fraktion einsetzt“, bat Strehl, bevor die CSU-Fraktion zu einer Brotzeit den wunderschönen Garten der Familie Schwanzl eingeladen wurde.
Große Hauswindkraftanlagen in bebauten Ortsteilen sind der falsche Weg zur Energiewende (11.6.2012)
Geradezu begeistert zeigte sich die Vorstandschaft der Kümmersbrucker CSU bei einem Ortstermin im neuen Baugebiet „Am Rochusbühl II“. Vor allem die Vielzahl an verschiedenen attraktiven Haustypen, die dort bereits verwirklicht wurden, hat es den CSUlern angetan: „Hier wurde eine jahrelange CSU-Forderung nach individuelleren Baustilen endlich umgesetzt“, erklärte der Ortsvorsitzende Roland Strehl.
Auch der mittlerweile endlich eröffnete Spielplatz fand den Gefallen der CSU-Vorständler. Besonders freuten sie sich, dass darin auch ein Bewegungsgerät für Senioren Platz fand, denn „auch dieses wurde von uns vor Jahren angeregt, aber von der SPD-Fraktion als unnötig abgelehnt“, so Gemeinderat Hans Graf.
In der anschließenden Vorstandssitzung behandelten die CSUler wichtige Themen der aktuellen Gemeindepolitik. Vor allem der Antrag eines Köferingers auf Erstellung eines über 18 Meter hohen Windrades auf seinem Grundstück lag ihnen schwer im Magen: „Das ist definitiv der falsche Weg, die Energiewende zu schaffen“, befand Gemeinderat Thomas Pronath. Solche Anlagen in bebauten Ortsteilen würden die Akzeptanz für regenerative Energieformen eher schmälern als fördern, befanden die Versammlungsteilnehmer. Die Kümmersbrucker-CSU werde daher solche großen Anlagen in bebauten Ortsteilen ablehnen.
Ein klares Bekenntnis gab es dagegen für die Einführung einer kommunalen Überwachung des fließenden Verkehrs: „Es macht keinen Sinn, wenn wir es zulassen, dass vom Gemeinderat erlassene Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht eingehalten werden“, erläuterte Strehl. Seiner Meinung nach gäbe es zahlreiche Stellen im Gemeindegebiet, an denen einige unvernünftige Zeitgenossen meinen würden, sich an keine Beschränkungen halten zu müssen. Er denke da beispielsweise an die Amberger Straße und an Penkhof. Letztlich gehe es um den Schutz der Bürger, ergänzte Gemeinderat Alois Schwanzl.
Enttäuscht waren die CSUler von der Entwicklung bezüglich des Baugebietes „Köfering Süd“. Bekanntlich kann hier mittelfristig nur die Hälfte der geplanten Parzellen umgesetzt werden: „Hier wiehert mal wieder der Amtsschimmel ganz besonders laut“, befand Strehl. Unbefriedigend und nicht ganz gerecht sei die Situation natürlich für die Grundeigentümer, deren Flächen nun plötzlich doch nicht bebaut werden dürften. Hier müsse gemeinsam mit der Verwaltung eine Lösung gefunden werden.
Eine Teillösung für das aufgelaufene Defizit bei der Hackschnitzelheizung sei nun auch in Sicht, informierte Strehl. So wolle die Gemeinde ihren Eigenanteil am Kommunalunternehmen „Wasser und Energie Kümmersbruck“ um 50000 Euro erhöhen: „So kann wenigstens ein Teil des von der SPD-Fraktion mit verursachten Schadens wieder geheilt werden.“
Die ersten Weichenstellungen erfolgten in der Versammlung auch bezüglich der Kommunalwahl 2014: „Wir werden in den nächsten Monaten geeignete Gemeinderatskandidaten gezielt ansprechen und versuchen, diese für die politische Arbeit zu gewinnen“, gab Strehl das Ziel vor.
Der Vorsitzende der Kümmersbrucker Jungen Union, Markus Zierhut, sprach abschließend die unbefriedigende Situation bei den Kinderkrippenplätzen an. So sei es offensichtlich schwierig, Prognosen über den Bedarf anzustellen. Vielleicht wäre es hilfreich, die Eltern bereits unmittelbar nach der Geburt über ihren möglichen Bedarf zu befragen, schlug die stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Renate Amrhein vor.
Gelungenes Bockbierfest am 30.3.2012
Es ist schon Tradition geworden, dass beim alljährlichen CSU-Bockbierfest beim Tröster auch der Amberger OB Wolfgang Dandorfer begrüßt werden kann. Fastenprediger Aloisius hatte wieder einmal die große Welt- und die kleine Kommunalpolitik zusammengefasst, wobei seine besonderen Freunde im SPD-Gemeinderatslager heuer besonders Federn lassen mussten. Einen Abriss der aktuellen Kommunalpolitik in Kümmersbruck gab der Fraktionssprecher Roland Strehl, wobei seine Ausführungen zu den diesjährigen Haushaltsberatungen breiten Raum einnahmen.
CSU begrüßt neues Baugebiet "Köfering West" (Ortstermin am 9.3.2012)
Positiv bewertete die Vorstandschaft der Kümmersbrucker CSU den Aufstellungsbeschluss für ein Baugebiet „Köfering-Süd“ bei einem Termin vor Ort. Ortsvorsitzender Roland Strehl konnte dazu auch einige interessierte Köferinger Bürger begrüßen: „Das ist ein von der Lage und Exposition her interessantes Baugebiet und ich bin überzeugt, dass sich viele bauwillige Familien dafür interessieren werden – erste Anfragen liegen ja schon vor.“
Ein Grund für das positive Image von Köfering als Wohnort sei neben der Stadtnähe sicherlich die relativ intakte Dorfstruktur, ergänzte Vorstandsmitglied Josef Vogl. Vielleicht könne man zur besseren Versorgung gerade der älteren Mitbürger mal an einen Dorfladen denken.
Positiv hob Strehl auch die vielen baulichen Möglichkeiten hervor, die sich den künftigen Bauherren böten: „Vom „Standardhaus“ Erdgeschoss mit ausgebauten Dachgeschoss bis zu zweistöckigen Häusern mit flachen Dächern soll hier alles möglich sein.“ Hier habe die Kümmersbrucker CSU-Fraktion durch beharrliche Arbeit eine Abkehr vom bisherigen „Einheitsbrei“ erreicht.
Einige Anwohner verwiesen auf die beengten Platzverhältnisse in der Jägerstraße und befürchteten durch die Neuausweisung größere Probleme. Die CSU-ler versprachen, diese Bedenken in weitere Beratungen einfließen zu lassen, wobei sie keine deutliche Zunahme des Verkehrs in der Jägerstraße befürchten würden: „Wir gehen davon aus, dass das neue Baugebiet größtenteils über die Zufahrt von der Waldhausstraße erschlossen wird“, so Strehl.
CSU fordert Aktionsbündnis "ProBad" (30.1.2012)

- An dieser Stelle an der Vils ist auch bei normalen Regenereignissen schnell "Land unter". Das Geld, dass die SPD-Fraktion hier versenken möchte, wäre an anderer Stelle in der Gemeinde besser aufgehoben, z.B. bei der Sanierung des Hallenbades!
behandelte die Kümmersbrucker CSU aktuelle politische Themen
in ihrer Vorstandssitzung. Das Thema Windkraftanlagen im Gemeindegebiet
stand dabei ganz oben auf der Agenda.
Dabei betonte der Ortsvorsitzende Roland Strehl die Bedeutung der Gemeinden: „Ohne die Kommunen ist die Energiewende nicht zu schaffen – dieser Verantwortung darf sich keine Gemeinde und keine Stadt entziehen!“ Er betonte, dass sich die Kümmersbrucker CSU mit deutlicher Mehrheit die Errichtung von bis zu vier Windkraftanlagen am geplanten Standort „An der Ruite“ vorstellen könnte: „Auf unsere Initiative hin wird dort im Vorfeld eine Windmessung stattfinden. Es ist logisch, dass dort nichts gebaut wird, wenn die Wirtschaftlichkeit der Anlagen nicht fundiert belegt werden kann – hierfür haftet der Gutachter.“ Ihm wäre es allerdings wesentlich lieber, wenn die Windmessung über einen längeren Zeitraum und in der entsprechenden Höhe stattfinden würde.
Josef Vogel bedauerte, dass in der Öffentlichkeit der Eindruck entstehe, die Gemeinde Kümmersbruck baue die vier Windräder selbst. Das sei falsch, denn der Investor, z.B. eine Bürgerbeteiligungsgesellschaft, müsse erst noch gefunden werden. Hier müsse noch einiges an Öffentlichkeitsarbeit betrieben werden.
Bedauert wurde in der Sitzung, dass in der Planung für die Neugestaltung des Kirchplatzes und des Kirchsteiges unterhalb der katholischen Pfarrkirche in Kümmersbruck der Bereich des Schotterparkplatzes herausgenommen wurde. Ohne dieser zentralen Fläche könne die Planung aber nur Stückwerk bleiben, da der „pfiffigste“ Bereich des Architektenwettbewerbes damit wegfalle, so Strehl: „Leider konnte wir uns im Gemeinderat nicht durchsetzen, dass die Gemeinde die nötigen 18.000 Euro Planungskosten (von gesamt 80.000 Euro), die die Kirchenverwaltung derzeit nicht aufbringen kann, im Sinne einer Gesamtkonzeption übernimmt.“ Damit verliere die angestrebte „Ortsverschönerung“ ihren Charme.
Auch die Sanierung des Hallenbades war wieder einmal Thema in der Vorstandssitzung. Bei einem Ortstermin mit den Verantwortlichen der örtlichen Wasserwacht sei der Kümmersbrucker CSU klar geworden, dass man für die Vorplanungen einer zukunftsfähigen und zielgerichteten Sanierung mehrere Akteure auch außerhalb des Gemeinderates an Bord holen müsse. Die CSUler beschlossen daher, die Gründung eines Aktionsbündnisses „ProBad“ auf den Weg zu bringen, welches sich intensiv Gedanken über die sinnvolle Weiterentwicklung des Bades machen könnte: „Hier sollten interessierte Bürger und Gemeinderäte, Vertreter der Schulen und der das Bad nutzenden Vereine gemeinsam mit der Verwaltung eingebunden werden.“
Abgelehnt habe die CSU-Fraktion im Gemeinderat das „Projekt Vilsaue“, berichtete Strehl: „Mittlerweile wurden die Kosten auf Grund unseres Widerstandes zwar deutlich abgespeckt (von 554.000 Euro auf 275.000 Euro), wir glauben aber nicht an eine überzeugende Attraktivitätssteigerung in diesem Überschwemmungsgebiet.“ Man habe gerade wieder in den letzten Tagen gesehen, dass die Retensionsflächen auch bei normalen Regenereignissen relativ schnell unter Wasser stehen. Anstatt das Geld dort zu „versenken“, sollten sinnvollere Maßnahmen, die der Gemeinde schon lange auf den Nägeln brennen, angegangen werden, so die Meinung der CSU.
Klare Strategien für das Gewerbegebiet Theuern empfiehlt Wirtschaftsförderer Harald Herrle (30.1.2012)

- Auf diesen landwirtschaftlichen Flächen an der Grenze zur Gemeinde Ebermannsdorf soll das Gewerbegebiet Theuern erweitert werden.
Um diesen Sachverhalt qualifiziert diskutieren zu können, habe man den Wirtschaftsförderer am Landratsamt, Herrn Harald Herrle, eingeladen. Dieser zeigte in seinem Eingangsreferat auf, dass im Landkreis trotz eines rechnerischen Überangebotes qualifizierte Gewerbeflächen fehlen würden: „Bei vielen Anfragen muss ich zugeben, dass das passende Grundstück fehlt!“ Er rät daher allen Gemeinden zu einer Bevorratung von Gewerbeflächen für den örtlichen Bedarf. Zielgruppe seien dabei Unternehmen aus der Gemeinde oder aus einem Umkreis von ca. 50 km, die sich vergrößern möchten, aber in der Region bleiben wollten: „Hier sehe ich für Kümmersbruck durchaus gute Chancen.“
Wichtig sei dabei, dass die Infrastruktur und das Hinterland der Flächen attraktiv seien. Dazu müsse sich die Gemeinde eine Strategie überlegen, die auch beinhalte, welche Interessenten für die wertvollen Flächen in Frage kämen und welche besser nicht: „Man sollte sich so ein Gebiet nicht versauen!“
In der Diskussion stellte sich heraus, dass es wenig sinnvoll sei, die komplette Erweiterung in einem Schritt zu realisieren: „Das ist auch finanziell von der Gemeinde nicht zu stemmen“, so Strehl. Vielmehr müsse man nachfrageorientiert nach einer sinnvollen Gesamtplanung stückchenweise Flächen ausweisen. Die CSU sieht die Gemeinde dabei auf einem guten Weg. Strehl bedankte sich abschließend beim Referenten Harald Herrle für seinen Einblick in Wirtschaftsförderung des Landkreises.
CSUler beim Besuch der Waldkindergartens stark beeindruckt (Ortstermin am 27.1.2012)
Stark beeindruckt zeigten sich die Mitglieder des Kümmersbrucker CSU-Ortsverbandes beim Besuch des Waldkindergartens „Pippi Langstrumpf“ im ehemaligen Steinbruch in Lengenfeld: „Davor konnten wir uns unter einem Waldkindergarten kaum etwas vorstellen, jetzt sind wir von den positiven Seiten einer Erziehung in freier Natur mehr als überrascht“, zog Ortsvorsitzender Roland Strehl am Ende des Besuches Resümee.
Doch der Reihe nach: Begrüßt wurden die CSUler vom Geschäftsführer der Gesellschaft „Erlebnis und Betreuung pur“, welche den Kindergarten betreibt. Norbert Müller stellte dabei die beiden Erzieherinnen Sabine Wagner und Corina König, sowie den Heilerziehungspfleger Thomas Sollfrank vor: „Ohne deren überdurchschnittlichem Engagement wäre diese Pionierarbeit überhaupt nicht möglich!“ Der Waldkindergarten habe eine Betriebszulassung für 25 Kinder und dürfe Betreuungszeiten von 7.30 bis 15.30 Uhr anbieten.
Bevor die die ersten Kinder das Gelände erobern durften, mussten die Verantwortlichen allerdings erst einmal die zahlreichen Vorgaben der Genehmigungsbehörde und des Gemeindeunfallversicherungsverbandes abarbeiten: „Das ging von der Anlage eines Rettungsweges über Abtrennungen zu Steilhängen bis zum Abholzen gefährdender Bäume“, erläuterte Müller. Einen großen Verdienst erwarb sich dabei der Pittersberger Johann Forster, der sich in seinem Ruhestand intensiv um die kindgerechte bauliche Entwicklung des Geländes kümmere: „Ein echter Glücksfall für unser Projekt!“
So entstanden neben dem beliebten Matschberg bereits mehrere Spielzonen mit diversen Klettermöglichkeiten, Rutschen und Ruhebereichen, die den Besuchern von den spielenden Kindern eifrig gezeigt wurden. Dabei konnten die CSUler feststellen, dass diese Kinder offensichtlich keinerlei Motorik- oder Bewegungsdefizite haben: „Unsere Kinder sind nach dem halben Jahr im Waldkindergarten bereits extrem geschickt und auch deutlich weniger krank als Kinder in „normalen“ Kindergärten“, bekräftigte Sabine Wagner diese Beobachtung.
Diese besondere Form der Erziehung fördere auch die Wahrnehmungsfähigkeit und erleichtere den Kindern dadurch den Einstieg in die Schule: „Die können durchaus auch ruhig sitzen und sich konzentrieren.“ Suchen würden die Verantwortlichen allerdings noch nach einem alten, gebrauchten Bauwagen als Rückzugsmöglichkeit bei extremen Schlechtwetter. Hier möchte die Kümmersbrucker CSU gerne behilflich sein, versprach deren Vorsitzender Strehl.
Windkraft für Kümmersbruck, aber nur mit eigener Windmessung (11.11.2011)

- Gemeinsam mit den Feudenberger CSU-Ortsverbänden besichtigte die Kümmersbrucker CSU die Windkraftanlagen in Witzlricht.
Gemeinsam mit den Freudenberger Ortsverbänden besichtigte die Kümmersbrucker CSU am Freitag, 11.11.2011, die Windkraftanlagen in Witzlricht. Andreas Wilzeck ließ dabei die Entstehungsgeschichte der Anlagen Revue passieren und erläuterte die technischen Details.
Der Kümmersbrucker CSU-Fraktionsvorsitzende Roland Strehl betonte dabei nochmals die Notwendigkeit einer eigenen Windmessung für die Kümmersbrucker Windkraftanlagen: "Wir, die Kümmersbrucker CSU, stehen zum geplanten Standort, aber wir wollen die Bürger mitnehmen. Das kann nur gelingen, wenn sich die Anlagen auch wirtschaftlich darstellen lassen."
"Ihr seid das Rückgrat einer Partei!" ; Weinfest mit Ehrung langjähriger Mitglieder am 10.11.2011

- Gemeinsam mit Dr. Harald Schwartz (hi.re.) zeichnete der CSU-Ortsvorsitzende Roland Strehl (hi.li.) die Parteijubilare aus: (vorne v.li.n.re.) Alfons Götz (45 Jahre), Alois Schwanzl (45 Jahre), Otto Bundscherer (55 Jahre), Richard Deichl (50 Jahre), Hans Zinnbauer (45 Jahre). (hi. v.li.n.re.) Anton Gruber (30 Jahre), Hermann Leitl (40 Jahre), Gunther Schiller (10 Jahre), Johann Hammer (40 Jahre), Thomas Pronath (10 Jahre) und Monika Paintner (10 Jahre)
Als Rückgrat der Partei und des CSU-Ortsverbandes bezeichnete Roland Strehl die langjährigen Parteimitglieder, die anlässlich eines Weinfestes am 10.11.2011 für ihre Treue geehrt wurden.
"Ihr wart bereit, aus Treue zur CSU auch einmal Kompromisse zu machen, ohne die eine Volkspartei bei all den gesellschaftlichen Umbrüchen nicht auskommt!", lobte Strehl die Jubilare. Als Beispiele nannte er die geänderten Anforderungen an die Kinderbetreueung oder die Enegiedebatte.
Umso höher sei die Bereitschaft auf Veränderungen zu reagieren anzuerkennen, da Mitglieder einer politischen Partei ja durchaus als kritisch zu bezeichnen seien: "Ihr seid bestimmt keine Ja-Sager, sonst würdet Ihr euch nicht engagieren."
Gemeinsam mit dem CSU-Kreisvorsitzenden Dr. Harald Schwartz zeichnete er anschließend die Parteijubilare aus.
Schwartz betonte dabei die Rolle der Bundesrepublik als Anker in der europäischen Finanzkrise.
Sanierung des Hallenbades endlich angehen!!

- Bernhard Fleischmann bei seinem interessanten Vortrag
Bericht CSU Kümmersbruck
über Ortstermin mit Kümmersbrucker Wasserwacht
am 26.10.2011
„Bäderleitplanung“ heißt das Zauberwort, welches die Grundlage einer zukunftsfähigen Sanierung kommunaler Bäder sein muss. Das erfuhr die Kümmersbrucker CSU bei einem Vortrag des Vorsitzenden der örtlichen Wasserwacht, Bernhard Fleischmann.Fleischmann berichtete dabei von einer 2-tägigen Fachtagung „Gemeinsam Bäder gestalten und erhalten“, die er in Lünen besucht hat. Der CSU-Ortsvorsitzende Roland Strehl betonte, dass diese Thematik angesichts der dringend nötigen Sanierung des Kümmersbrucker Hallenbades vorrangig angepackt werden müsste: „Bevor wir uns über Umgestaltungen in den Vilsauen unterhalten sollten wir erst einmal unser Hallenbad in Ordnung bringen – da ist das Geld sinnvoller angelegt.“
Dankbar müsse man die Fachkompetenz der Wasserwacht, einem der Hauptnutzer des Bades, mit einbinden. Fleischmann machte klar, dass vor der eigentlichen Sanierungsplanung eine sorgfältige Analyse der derzeitigen und künftigen Nutzung durchgeführt werden müsse: „Diese muss ehrlich, umfassend und transparent sein.“ Sollte sich dabei herausstellen, dass gebuchte Zeiten von institutionellen Nutzern gar nicht in Anspruch genommen würden, müssten die Entscheidungsträger entsprechend reagieren.
Klar sei bei der Tagung in Lünen aufgezeigt worden, dass sogenannte Variobecken oder Multifunktionsbecken die Zukunft kleinerer Hallenbäder seien.
Strehl bedankte sich abschließend für das große Engagement der Kümmersbrucker Wasserwacht: „Ihr haucht unserem Hallenbad Leben ein!“ Die CSU werde nun auf die SPD-Fraktion zugehen und versuchen, mit einer gemeinsamen Arbeitsgruppe die Sanierung des Bades auf einen guten Weg zu bringen.
Stodlfest der Kümmersbrucker CSU wieder ein voller Erfolg

- Der "Hausherr" Georg Ries mit Roland Strehl und den Musikerinnen Agnes und Gabi
Bericht CSU-Kümmersbruck
über Sommerfest im Riesstodl
am 11.9.2011
Bei herrlichem Sommerwetter feierte die Kümmersbrucker CSU auch heuer wieder ihr Sommerfest rund um den Riesstodl. Dabei hielt der Ortsvorsitzende Roland Strehl sein Versprechen vom letzten Jahr und ließ eine noch größere Sau in den Grill hängen. Doch auch die wurde – wieder köstlich zubereitet vom Engelsdorfer Anton Thaler – schnell und restlos verspeist.Bestens versorgt wurden die Besucher aber auch von der Frauenunion, die unter der Regie von Monika Paintner nicht nur ein leckeres Salatbuffet anboten, sondern auch für Kaffee und Kuchen verantwortlich waren. Die kleinen Besucher des Festes wurden dabei von der Jungen Union mit Markus Zierhut an der Spitze bestens unterhalten.
Die passende Musik lieferte das Ammerthaler Duo „Agnes und Gabi“ mit Oberpfälzer Volksmusik, bei der der ein oder andere zufriedene Gast gerne mitsang. Als Dankeschön für seine Gastfreundschaft erhielt Georg Ries von Roland Strehl einen Geschenkkorb.
Keine Kirchturmpolitik bei der Ausweisung von Gewerbegebieten!
Bericht über
Vorstandssitzung Kümmersbrucker CSU
am 29.6.2011
Reichlich Zündstoff bot die Vorstandssitzung der Kümmersbrucker CSU. Vor allem die durch die örtliche SPD aufgestellte Behauptung, der CSU läge nichts an wohnortnahen Arbeitsplätzen, machte eine Richtigstellung durch den Fraktionsvorsitzenden Roland Strehl notwendig: „Das ist natürlich völliger Unsinn. Richtig ist vielmehr, dass man die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe regional sehen muss – nicht nur lokal auf Gemeindeebene.“Für die Kümmersbrucker CSU mache es eben wenig Sinn, wenn jede Gemeinde ihre eigenen Gewerbegebiete entwickeln würde. Wichtig wäre gerade in diesem Bereich die interkommunale Zusammenarbeit der Gemeinden, um bauwilligen Gewerbetreibenden die optimalen Flächen anbieten zu können: „Alles Andere ist Kirchturmpolitik.“
Vor diesem Hintergrund bedauerten es die Vorstandsmitglieder, dass die SPD-Fraktion in der letzten Gemeinderatssitzung nicht gewillt war, den Ebermannsdorfer Bürgern in ihren Ängsten vor dem unmittelbar angrenzenden Gewerbegebiet Theuern entgegenzukommen. Gemeinderat Hans Graf berichtete: „Die haben sogar den Bürgermeister, der durchaus Möglichkeiten im Bezug auf die Gebäudehöhen sah, im Regen stehen lassen.“ Laut Stefan Roggenhofer habe die SPD-Fraktion damit auf die notwendige Abwägung aller Interessen bewusst verzichtet.
Die Pläne des staatlichen Bauamtes für die durch die Gewerbegebietserweiterung notwendige Neugestaltung der Kreuzung auf der Staatsstraße stießen bei den Vorstandsmitgliedern auf einhellige Ablehnung. Durch das Versetzen der Einfahrten nach Ebermannsdorf bzw. Theuern würden zusätzliche Gefahrenmomente geschaffen. Zum wiederholten Male forderten die CSU-ler einen Kreisverkehr an dieser Stelle: „Ich verstehe nicht, wieso es möglich ist, dass eine staatlich Behörde einen einstimmigen Gemeinderatsbeschluss einfach zur Seite wischen kann“, wunderte sich der Theuerner Gemeinderat Thomas Pronath.
Angesichts des Ausmaßes der Biberschäden in den Vilsauen zeigte sich der Bürgermeister laut Zeitungsbericht bei einem Ortstermin geschockt. „Hier kann man nur sagen: Guten Morgen, Herr Gaßner!“, bemerkte dazu Gemeinderat Alois Schwanzl. Jahrelang habe Heinrich Kapperer die Verwaltung gebeten, sich dieses Problems anzunehmen – ohne großen Erfolg. Man könne nur hoffen, dass nach der „neuen“ Erkenntnis durch das Gemeindeoberhaupt endlich koordinierte Maßnahmen ergriffen werden.
Als dringend notwendige Investition sah die CSU-Vorstandsriege die Sanierung des Hallenbades: „Ich habe bereits bei den Haushaltsberatungen angemahnt, diese Maßnahme vorzuziehen und nicht bis 2014 zu warten“, erinnerte Roland Strehl. Man werde nun mit der Kümmersbrucker Wasserwacht Kontakt aufnehmen, um weitere Argumente für eine schnelle Sanierung zu sammeln.
Auch die wiederholt aufgestellte Forderung nach günstigen gemeindeeigenen Bauparzellen dürfe nicht in Vergessenheit geraten: „Zumindest sollte geplant werden, wo das möglich wäre, denn: Die Konkurrenz um bauwillige Familien schläft nicht!“
OB Dandorfer beim CSU-Bockbierfest
Bericht über
Bockbierfest der Kümmersbrucker CSU
am 18.3.2011
Über einen vollen Saal durfte sich Vorsitzender Roland Strehl in seiner Begrüßung zum Bockbierfest der Kümmersbrucker CSU freuen. Angesichts der dramatischen Ereignisse in Japan müsse man sich schon fast schämen, über die politischen Problemstellungen im Bund, in Bayern oder in der Gemeinde Kümmersbruck zu streiten: „Alles, worüber wir uns aufregen, sind demgegenüber doch wirklich nur Problemchen!“Mehr Gelassenheit wünschte sich Strehl aber vor allen von den Rundfunkmedien. Diese hätten sich in den Tagen nach der Katastrophe in Japan überschlagen mit ihrer reisserischen Berichterstattung und dadurch unnötige Ängste in Deutschland geschürt: „Manchmal hatte ich das Gefühl, die Folgen durch Tsunami, Erdbeben und drohenden Atom-GAU sind in Deutschland größer als in Japan.“
In der Kümmersbrucker Gemeindepolitik stellte Strehl fest, dass nach der Entscheidung für die Bepflasterung des Totenhügels wohl „leichte Kratzer im Goldglanz unseres Bürgermeisters“ zu erkennen wären.
Der Hauptredner des Abends, der Amberger Oberbürgermeister Wolfgang Dandorfer, freute sich, wieder Gast bei der Kümmersbrucker CSU sein zu dürfen und machte dieser ein großes Kompliment: „Ihr arbeitet engagiert und habt die wichtigen Themen in der Gemeinde besetzt.“
Zur großen Politik machte er sich ein Zitat von Franz Josef Strauß zu eigen: „Politik wird mit dem Kopf gemacht und nicht mit dem Kehlkopf.“ Deutlich werde dies in den Reaktionen nach der japanischen Katastrophe und der Forderung, sämtliche deutsche Atommeiler („die sichersten der Welt“) zügig stillzulegen. „Unser Mitgefühl für die betroffenen Menschen droht im politischen Hick-Hack unterzugehen“, stellte Dandorfer dazu fest.
Zuallererst müsse in der Energiefrage geklärt werden, wie schnell die Erneuerbaren Energien die Kernkraft realistisch ersetzen könnten oder ob hier zunächst Kohle-, Gas- oder Ölkraftwerke einspringen müssten. Deren CO²-Bilanz sei aber verheerend und daher keine Alternative. Auch die vorhandenen Stromleitungen würden dabei wohl an ihre Grenzen stoßen.
Zu seinem zweiten Thema, der demografischen Entwicklung, fiel dem Amberger OB ein drastischer Vergleich ein: „Hier rast ein gigantischer Tsunami auf uns zu!“ So werden im Jahr 2028 ca. 33 Prozent weniger 16 – 19 Jährige in Amberg sein als heute: „Die Probleme sind riesengroß und müssen zu Strukturänderungen in der Kommunalpolitik führen.“ Die Themenpalette reiche dabei von der bedarfsgerechten Kinderbetreuung über einen sich bereits abzeichnenden Fachkräftemangel bis zur wichtigen Seniorenpolitik.
Mit dem Hinweis auf das vernichtende Gerichtsurteil zum Staatshaushalt in Nordrheinwestfalen schloss Dandorfer mit einem weiteren Strauß-Zitat: „Eher legt ein Hund einen Wurstvorrat an, als dass ein Sozialdemokrat mit Geld umgehen kann.“
Anschließend las Bruder Aloisius (Schwanzl) in einer humorigen Fastenpredigt den Kümmersbrucker Schwarzen und Roten die Leviten. Dazu folgt ein weiterer Bericht.
Bruder Aloisius liest den Schwarzen die Leviten

- Bruder Aloisius in seinem Element
Bericht über
Rede „Bruder Aloisius“ (Schwanzl)
bei Bockbierfest CSU Kümmersbruck
am 18.3.2011
Hier einige Auszüge aus der Rede:
Roland Strehl liegt vollkommen richtig mit seiner Feststellung, dass man ein Heizkraftwerk von Fachleuten und nicht von Lehrlingen betreiben lassen sollte (zu den Verlusten und Problemen im Kümmersbrucker Heizwerk).
Dem Moser Manfred tät ich wünschen, dass er eher 15 Flaschen Wein im Keller hätte, statt 15 Flaschen in der Fraktion (zum Abstimmungsverhalten der SPD-Gemeinderäte)
Die Kümmersbrucker SPD war freiwillig zwei Stunden in der Justizvollzugsanstalt – ja hätts net a wenig mehra sein dürfen!
Die buntesten Vögel singen immer am schlechtesten (zur Amberger Mehrheitsopposition)
Mit Menschen, die glauben, nur Trümpfe zu haben, kann man nicht Karten spielen (zum selben Thema)
Landrat Reisinger beteuert, dass er die innere Schönheit der Frauen liebt – komischerweise schaut er aber immer ganz woanders hin (über die Tanzpartnerinnen unseres Landkreischefs)
Hoffentlich kandidiert er in drei Jahren wieder für die CSU und nicht bei der Grußwortkillerpartei (wegen seiner bekannt kurz gefassten Grußworte)
Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit eines Armin Nentwig (über die Aussage des Ex-Landrates, er betreibe seine Zeitarbeitsfirma in Abstimmung mit der IG Metall)
Für uns ist Leiharbeit Zuhälterei (Aussage der IG Metall hierzu)
Seniorenbeirat für Kümmersbruck?

- Günther Koller, der CSU-Vorsitzende aus Sulzbach-Rosenberg informiert die Kümmersbrucker CSU über die Arbeit des Seniorenbeirats
Bericht CSU Kümmersbruck
über Einrichtung eines Seniorenbeirates in Kümmersbruck
Besuch bei 2. Bürgermeister Günther Koller, Sulzbach-Rosenberg
Überschrift:
Von Sulzbach-Rosenberg lernen:
Wäre ein Seniorenbeirat für Kümmersbruck sinnvoll?
Um sich ein Bild von den Möglichkeiten und Aufgaben eines Seniorenbeirates machen zu können, besuchte die Kümmersbrucker Seniorenbeauftragte Monika Paintner gemeinsam mit dem CSU-Fraktionssprecher Roland Strehl den 2. Bürgermeister der Stadt Sulzbach-Rosenberg, Günther Koller, der den Seniorenbeirat der Herzogstadt vorstellte. Dieser sei bereits 1990 als einer der ersten in Bayern gegründet worden. Die Delegierten des Beirates würden aus den Vereinen und Verbänden entsandt, die Seniorenarbeit machen würden. Derzeit seien das 29 Delegierte, die sich mindestens einmal jährlich zur Vollversammlung treffen würden, so Koller über den Beirat, der „von allen politischen und gesellschaftlichen Kräften voll mitgetragen wird“. Der in der Delegiertenversammlung für drei Jahre gewählte Seniorenbeirat tage monatlich.
Die Aufgaben seien vielfältig und würden von der Organisation der vielbesuchten Seniorenaktionswochen über Hinweise zur Verbesserung der Verkehrssituation bis zu konkreten Handlungsempfehlungen zur seniorengerechten Stadtentwicklung gehen.
Monika Paintner stellte fest, dass die Einrichtung eines Seniorenbeirates vor allem „jüngeren“ und aktiven Senioren eine Plattform bieten könnte und von daher eine sinnvolle Ergänzung zum bestehenden Seniorenangebot in der Gemeinde Kümmersbruck sei.
Thema in Kümmersbruck könnten beispielsweise auch seniorengerechte Wohnformen sein.
Roland Strehl nahm aus den Berichten von Günther Koller mit, dass zur Organisation der administrativen Aufgaben die Gemeindeverwaltung gefordert sei: „Es muss ein Verantwortlicher in der Verwaltung die Fäden in der Hand haben – nur so kann ein Seniorenbeirat optimal funktionieren.“
Sowohl Paintner als auch Strehl sehen nach dem Gespräch durchaus die positiven Möglichkeiten eines solchen Gremiums und wollten das Thema offensiv in die politische Diskussion ihrer Heimatgemeinde einbringen.
Strehl wehrt sich gegen SPD-Angriffe

- "Ja is denn scho Wahlkampf?" frägt sich Roland Strehl angesichts der heftigen SPD-Attacken
Bericht über CSU-Fraktionssitzung Kümmersbruck
am 24.2.2011
Überschrift
Ja is denn scho Wahlkampf
„Ja is denn scho Wahlkampf?“ , musste sich CSU-Fraktionsvorsitzender Roland Strehl in leichter Abwandlung eines Beckenbauer-Zitats verwundert in der Fraktionssitzung fragen. Grund waren massive öffentliche Attacken der Kümmersbrucker SPD gegen die Arbeit der CSU-Fraktion. Der Vorwurf von Monika Rambach, die CSU würde nicht mehr zum Wohle der Gemeinde abstimmen, sei absurd, denn „wer entscheidet denn, was dem Gemeindewohl dient – bestimmt nicht Frau Rambach!“
Strehl hatte in der Vergangenheit eigentlich das Gefühl, dass die Diskussionen im Gemeinderat zwar teilweise kontrovers, aber immer auch konstruktiv und sachlich geführt wurden. Dieser Eindruck wurde ihm im Gespräch mit den Bürgern auch immer wieder bestätigt: „Umso mehr überrascht mich diese Breitseite.“
Die CSU-Gemeinderäte waren sich einig, dass es im Kümmersbrucker Kommunalparlament durchaus auch andere Meinungen als die des Bürgermeisters geben dürfe und im Interesse der Gemeindepolitik auch geben müsse. So sei die CSU beispielsweise gegen die Befestigung des Totenhügels, die SPD dafür. Die SPD wolle eine kleine Teilfläche entlang der Vils für geschätzte 554000 Euro aufwerten, die CSU hält diese Maßnahme für unverhältnismäßig und möchte die Mittel für andere, dringendere Investitionen, z.B. im Hallenbad, verwenden. Angesichts dieser klaren Ausgangslage müsse man daher fragen, „wo das Problem für die Kümmersbrucker SPD liegt“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Birgit Singer-Grimm.
Auch die Ablehnung einer „unserer Meinung nach sinnlosen Petition auf eine Bedarfszuweisung, die uns gesetzlich halt nicht zusteht“, dürfe nicht zur Verunglimpfung der CSU-Gemeinderatsarbeit führen, ergänzte Gemeinderat Hubert Blödt.
„Jeder Bürger ist eingeladen, die öffentlichen Gemeinderats- und Ausschusssitzungen zu besuchen, um sich ein Bild von der sachlichen und konstruktiven Arbeit der CSU-Fraktion zu machen“, lud Strehl abschließend ein. Mit der Bitte an die SPD-Kollegen, solche unnötigen Störfeuer doch künftig zu unterlassen, bot er diese sachliche Zusammenarbeit auch weiterhin gerne an.
Kümmersbrucker CSU zeigt bei Energiepolitischem Frühschoppen neue Wege auf

- Das Expertenteam mit Gerhard Kopf, Karl Müller, Ekkehard Brühschwein und Sebastian Schärl
Bericht über
Energiepolitischen Frühschoppen der Kümmersbrucker CSU
am 5.12.2010
Über ein „volles Haus“ konnte sich Roland Strehl in seiner Begrüßung zum Energiepolitischen Frühschoppen der Kümmersbrucker CSU freuen: „Die Resonanz beweist, dass die Themen Klimawandel und Erneuerbare Energien nach wie vor hochaktuell sind.“ Man könne dabei durchaus feststellen, dass diesbezüglich in den letzten Jahren schon viel geschehen sei in unserem Landkreis. Trotzdem habe er manchmal das Gefühl, dass sich in weiten Teilen der Bevölkerung die Einstellung einschleiche, dass „das mit unserem Klima schon nicht so schlimm kommen wird“.
„Wir stehen aber noch am Anfang des Kampfes gegen die durch die Menschheit verursachte Klimaveränderung“, stellte Strehl dazu fest. Die heutige Veranstaltung solle ermuntern, den Weg weiterzugehen.
Die eingeladenen Referenten, alle ausgewiesene Fachleute, stimmten mit Impulsreferaten in die Thematik ein.
Zunächst bearbeitete Kreisrat Sebastian Schärl das Thema „Der Klimawandel als politische Herausforderung“. Einleitend stellte er klar, das der Klimawandel zwar eine globale Dimension habe, dessen Bekämpfung aber eine lokale Handlungsebene benötige. Dabei lobte er, mit Ausnahme der Laufzeitverlängerung für AKW´s, das neue Energiekonzept der Bundesregierung: „Dieses Konzept macht den Umstieg auf Erneuerbare Energien unumkehrbar!“ Ein wichtiger Meilenstein sei dabei auch die Gebäudesanierung: „Ohne massiven Anstrengungen in diesem Bereich werden wir die Klimaziele nicht erreichen.“
Schärl verwies auf die Gegenangriffe der Energiekonzerne, welche die regenerativen Energien als Preistreiber beim Strom darstellten. Das aber sei unehrlich: „Die Einkaufspreise für Strom sind in den vergangenen zwei Jahren um 20% gesunken – ein Preisrutsch, der bei den Stromkunden nie ankam.“
Nötig seien nun intelligente Systeme im Stromnetz und in der Stromspeicherung, denn „künftig wird der Strom dann angezapft, wenn er zur Verfügung steht“.
Gerhard Kopf, , Geschäftsführer des Zentrums für Erneuerbare Energien und Nachhaltigkeit, erläuterte anschließend die Entwicklungsgeschichte und die Aufgaben der Institution in Ensdorf: „Wir schulen nicht nur die Energieberater und die Handwerker, sondern bieten unsere Beratungsdienste allen Bürgern des Landkreises an.“ Die Beratung sei kostenlos und firmenneutral. Dabei könne man in einer kleinen Hausmesse mit beispielsweise verschiedenen Heiz- oder Fenstersystem die energiesparsamsten Angebote kennen lernen.
Karl Müller, der Fördervereinsvorsitzende des ZEN, berichtete von seinen ganz eigenen Erfahrungen, im Bemühen, den täglichen Energieverbrauch zu senken: „Das Entscheidende dabei ist, den persönlichen Energieverbrauch zu kennen.“ Durch verschiedene Maßnahmen habe er es geschafft, den Stromverbrauch in seinem Haushalt von 4500 auf 2900 kWh im Jahr zu senken, ohne irgendwelche Einschränkungen in der Lebensqualität. Auch die Wahl des richtigen, eines sparsamen Autos könne helfen, viel „Energie und damit Geld zu sparen“. Leider biete die Industrie aber keine sparsamen Modelle mehr an.
Abschließend motivierte der als „energiepolitisches Urgestein“ angekündigte Hahnbacher Ekkehard Brühschwein, die Zuhörer: „Die Wege zur Reduzierung unseres CO²-Ausstosses sind bekannt – wir müssen sie nur gehen.“ Anhand eines schwer gefüllten Rucksackes zeigte er die Dimensionen auf, um die es geht: „Wir produzieren in Deutschland 29,9 kg CO² pro Person und Tag. Verträglich für unser Klima wären 6,4 kg“.
Ein wichtige Aufgabe müssten dabei die Gemeinden erfüllen, welche sich dazu aber dringend ein Energiekonzept erarbeiten müssten: „Wenn die Gemeinden gemeinsam mit ihren Bürgern konsequent daran arbeiten würden, dann wäre eine 100-prozentige Versorgung aus regenerativen Energiequellen möglich – an diesem Ziel sollten wir festhalten!“
In der anschließenden Diskussion zeigte sich, dass sich viele der Zuhörer bereits intensiv mit der Thematik befassten hatten. So herrschte in den Wortmeldungen der Grundtenor vor, dass man dem Klimawandel konsequent den Kampf ansagen müsse. Dabei müsse man auch die regionale Wertschöpfung beachten. Kritische Stimmen bezweifelten aber auch das baldige Versiegen fossiler Brennstoffquellen und äußerten sich skeptisch über die Netz- und Speicherfähigkeit der regenerativen Energiequellen. Roland Strehl bedankte sich abschließend für die angeregte Diskussion und sicherte zu, dass dieses Thema auch weiterhin einen Schwerpunkt in der politischen Arbeit des CSU-Ortsverbandes sein werde.
Kümmersbrucker CSU gegen die Bepflasterung des Totenhügels
Bericht über
Vorstandssitzung Kümmersbrucker CSU
am 22.11.2010
Zündstoff für eine angeregte Diskussion gab es genug bei der letzten Vorstandssitzung der Kümmersbrucker CSU. Besonders der Bericht aus dem Gemeinderat durch den Fraktionsvorsitzenden Roland Strehl ließ die Wogen teilweise hoch schlagen.
So stellte er eingangs die Planungen für den dreistufigen Ausbau der B 85 im Bereich Haidweiher vor, die angesichts des Flächenverbrauches bereits in der Gemeinderatssitzung für erheblichen Wirbel gesorgt hatten. „Warum ist hier kein Kreisverkehr möglich, wie man ihn überall in Bayern finden kann“, brachte Gemeinderat Thomas Pronath die Reaktionen aus der Bevölkerung auf den Punkt. Strehl erinnerte daran, dass die Gemeinde nicht der Bauträger sei, sonst wäre sicherlich anders entschieden worden.
Anders zu beurteilen, da in eigener Zuständigkeit, sei die Entscheidung, den Totenhügel für die Kümmersbrucker Kirwa zu befestigen. Die SPD habe sich hier durchgesetzt, die CSU war im Bauausschuss mehrheitlich dagegen. Einstimmig votierten die anwesenden Fraktions- und Vorstandsmitglieder gegen diese Entscheidung und forderten, die Angelegenheit im Gemeinderat zu diskutieren: „Ich verstehe die Kümmersbrucker SPD nicht, für die war dieser Bereich eigentlich auch immer unantastbar“, wunderte sich Gemeinderat Heinrich Kapperer. Wenn es nicht möglich sei, auf der unbefestigten Wiese zu feiern, müsse man eben einen anderen Platz finden – Möglichkeiten gäbe es genug. Außerdem mache es wenig Sinn, die Befestigung für einen einzelnen Kirwa-Veranstalter zu schaffen, da dies sicherlich andere Organisatoren von Festen mit den gleichen Ansprüchen auf den Plan rufen würde. Strehl sicherte zu, die Behandlung im Gemeinderat zu beantragen.
Auch der Antrag des Tierschutzvereines auf einen Investitionskostenzuschuss für die Sanierung des Tierheimes gehöre in den Gemeinderat. „Wenn wir dafür zahlen sollen, möchten wir ein anständiges Konzept sehen, das in Abstimmung mit den beteiligten Gemeinden und dem Veterinäramt ausgearbeitet wurde“, forderte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Birgit Singer-Grimm.
Kapperer verwies einmal mehr auf die „gigantischen“ Biberschäden entlang der Vils: „Es ist ein Witz, wenn die Gemeinde versucht, mit einem Riesenaufwand diese Auenlandschaft für die Bevölkerung aufzuwerten, und der Biber sie gleichzeitig radikal zerstört!“ Die Vorstandschaft beschloss, Kontakt mit dem Wasserwirtschaftsamt Weiden und der Flussmeisterstelle Amberg aufzunehmen und sich bei einem Ortstermin die Konzepte gegen die Nagerschäden vorstellen zu lassen.
Fraktionsvorsitzender Roland Strehl blendete abschließend nochmals auf die unendliche Geschichte eines gefährlichen Gemeindebaumes in der Amberger Straße zurück: „Ich verstehe eine beteiligte SPD-Gemeinderätin einfach nicht, die sich in Anwesenheit der bedrohten Hausbesitzerin solidarisch mit dieser erklärte, in der anschließenden Sitzung allerdings gegen die Fällung des Baumes votierte. Da wird der SPD-Fraktionszwang endgültig zur Farce.“
Gemütliches Stodlfest mit den "Heidirln"
Bericht CSU-Kümmersbruck
über Sommerfest im Riesstodl
am 12.9.2010
Bei herrlichem Sommerwetter feierte die Kümmersbrucker CSU auch heuer wieder ihr Sommerfest rund um den Riesstodl. Darüber freute sich besonders der Hausherr Georg Ries, der nun bereits seit 10 Jahren seinen zünftig dekorierten Stodl für diverse Festivitäten von unterschiedlichen Gemeindevereinen zur Verfügung stellte: „10 Jahre Riesstodl – das muss gefeiert werden!“
Kulinarisch war natürlich wieder die Grillsau (fachgerecht zubereitet vom Engelsdorfer Anton Thaler) die Hauptattraktion, die dafür sorgte, dass sich zur Mittagszeit die Bierbankgarnituren schnell füllten. Angesichts des riesigen Ansturms versprach der CSU-Ortsvorsitzende Roland Strehl, nächstes Jahr eine noch größere Sau in den Grill zu hängen.
Bestens versorgt wurden die Besucher aber auch von der Frauenunion, die unter der Regie von Monika Paintner nicht nur ein leckeres Salatbuffet anboten, sondern auch für Kaffee und Kuchen verantwortlich waren.
Die passende Musik lieferte ab dem Nachmittag das Duo „Heidirl´n“ mit Oberpfälzer Volksmusik, bei der der ein oder andere zufriedene Gast gerne mitsang. Als Dankeschön für seine Gastfreundschaft erhielt Georg Ries von Roland Strehl einen Geschenkkorb.
Freude über neuen Radweg
Bericht CSU Kümmersbruck
über Ortstermin Ausbau AS 27 zwischen Moos und Engelsdorf
Der derzeit laufende Ausbau der Kreisstraße AS 27 zwischen Moos und Engelsdorf war Ziel eines Ortstermins der Kümmersbrucker CSU-Vorstandschaft: „Wir freuen uns, dass dieser Streckenabschnitt den heutigen Verkehrsanforderungen angepasst wird“, erklärte der CSU-Ortsvorsitzende Roland Strehl dazu.So werde der Fahrbahnquerschnitt auf durchgehend 5,40 Meter verbreitert. Zusätzlich werde der Oberbau verstärkt, um die Straße der Beanspruchung aus dem zu erwartenden Verkehr anzupassen.
Besonders freuten sich die CSUler, dass im Rahmen der Baumaßnahme auch ein Straßen begleitender, kombinierter Geh- und Radweg entsteht: „Das ist eine echte Bereicherung für unsere Gemeinde“, freute sich das Vorstandsmitglied Rosa Herweg. Ziel müsse es nun sein, dass die Radverbindung über Gärmersdorf bis Kümmersbruck weitergeführt werde. Die Besucher erfuhren, dass zur Überquerung des Radweges über den Krumbach am Ortsbeginn von Moos ein eigenes Stegbauwerk notwendig wurde.
Parallel zu den Straßenbauarbeiten erneuerte das Wasserwerk auf einer Länge von ca. 600 Meter die in die Jahre gekommene Wasserleitung: „Auf diese Weise mussten wir nur einmal aufgraben“, so Strehl. Die CSUler waren sich einig, dass die für die Gesamtmaßnahme (ohne Wasserleitung) investierten 700.000 Euro gut angelegt seien, zumal der Staat 285.000 Euro bezuschusse.
CSU zollt Mosacher Dorfgemeinschaft großen Respekt!
Bericht über
Ortstermin an Kapelle in Moos (Sanierung)
Höchsten Respekt zollte die Kümmersbrucker CSU der Mosacher Dorfgemeinschaft bei der Besichtigung der in Sanierung befindlichen Dorfkapelle: „Was Ihr hier auf die Beine gestellt habt, ist wirklich vorbildlich“, lobte der Ortsvorsitzende Roland Strehl.Der Cheforganisator in Moos, Thomas Lotter, erläuterte den CSU-lern die Maßnahme. Nachdem die letzte Sanierung über 40 Jahre zurück gelegen habe, sei es dafür dringend gewesen, da der Zahn der Zeit bereits deutliche Spuren am Zustand der Kapelle gezeigt habe. So erhielt diese im Laufe des Frühjahres ein komplett neues Dach und auch der Kirchturm wurde neu eingeblecht: „Wir hatten dafür einen Kostenvoranschlag von 12.000 Euro, mit unserer Eigenleistung haben wir das mit ca. 5.500 Euro hinbekommen“, rechnete Lotter vor.
Besonders hervorzuheben seien dabei die Jugendlichen aus Moos, allsamt aktive Feuerwehrler, die bei jedem Arbeitseinsatz voll engagiert dabei gewesen seien.
Jürgen Donhauser verwies auf einen anderen positiven Aspekt der Sanierungsmaßnahme: „Man merkt, wie eine Dorfgemeinschaft durch so eine gemeinsame Aktion zusammenwächst!“ Strehl überreichte namens der CSU eine Geldspende: „Für eine kleine Brotzeit nach Euerem nächsten Einsatz.“
Lotter gab sich zuversichtlich, dass die restlichen Arbeiten, Erneuerung des Außenputzes und der Drainage, bis zum 15. August abgeschlossen sein würden: „Pünktlich zu unserer Kirwa sind wir fertig!“
"Gaßner soll sich um Verwaltung kümmern, anstatt Anderen kluge Ratschläge zu geben!"
Bericht über
Vorstandssitzung der Kümmersbrucker CSU
am 25.5.2010
Hohe Wellen schlug das Thema der ungenehmigten Baukostensteigerung bei der Sanierung des „Blauen Baus“ auch in der Vorstandssitzung der Kümmersbrucker CSU: „Wenn jeder Architekt auch ohne Gemeinderatsbeschluss schalten und walten kann wie er will, dann ist unsere Gemeinderatsarbeit überflüssig – wir sind aber diejenigen, die für das Geld unserer Bürger verantwortlich sind“, stellte Fraktionsvorsitzender Roland Strehl eingangs klar.Die SPD-Fraktion habe sich schnell mit der Situation abgefunden und versuche, diese schon wieder schön zu reden. „Das ist eine Truppe von reinen Abnickern“, so Strehl.
Gemeinderat Heinrich Kapperer verteidigte seine Schuldzuweisung an den Bürgermeister: „Ich fühle mich als Gemeinderat wie ein Aufsichtsrat eines Unternehmens, und der muss auch sagen dürfen, wenn er mit der Arbeit seines Vorstandsvorsitzenden nicht einverstanden ist.“ Aber in Kümmersbruck sei jede Kritik am Bürgermeister immer gleich Majestätsbeleidigung.
Bürgermeister Gaßner sollte vielleicht doch besser in seinem Verantwortungsbereich für geregelte Abläufe sorgen, bevor er anderen Bürgermeisterkollegen öffentlichkeitswirksam kluge Ratschläge erteile, wie jüngst in Hohenburg, ergänzte Gemeinderat Alois Schwanzl. Die CSU-Fraktion werde künftig noch genauer hinschauen, wie mit den Beschlüssen des Gemeinderates umgegangen werde, versprach Roland Strehl. Der stellvertretende Ortsvorsitzende Markus Graf sah ein Glaubwürdigkeitsproblem, wenn der Schuldige nicht auch rechtlich zur Verantwortung gezogen werde: „Da darf der Gemeinderat doch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen!“
Erfreuliches konnte Strehl aus der Arbeit im Gemeinderat aber auch berichten. So habe der 2. Bürgermeister Josef Flierl mittlerweile auch betont, wie wichtig es sei, bezahlbare Baugrundstücke in der Gemeinde Kümmersbruck bereit zu stellen: „Dass er diese Aussage fast wortwörtlich aus meiner Haushaltsrede übernommen hat, lässt auf ein Umdenken hoffen.“
Großes Lob heimste Gemeinderätin Birgit Singer-Grimm vom Fraktionsvorsitzenden ein. Der Name „Wasser und Energie Kümmersbruck (WEK)“ für den Eigenbetrieb sei schließlich ihre Idee gewesen und fand sofort breite Zustimmung im Gemeinderat, freute er sich.
Breiten Raum in der Diskussion der CSU-ler nahm natürlich die Entwicklung bei der Westumgehung ein. Strehl betonte dabei, dass er weiter dafür einstehe, dass dieses Thema im CSU-Ortsverband offen diskutiert werden könne: „Die Kümmersbrucker SPD hat da schon längst einen Maulkorb verpasst!“ Er bat aber auch darum, die Diskussion fair zu führen und den Entscheidungsträgern den Willen zur besten Lösung zuzubilligen. Vorstandsmitglied Georg Smarzly sah in der notwendig gewordenen Neuprognose zum Verkehrsaufkommen eine Chance, das Projekt unter aktuellen Gesichtspunkten neu zu bewerten und zu gestalten. Strehl stellte nochmals klar, dass die Westumgehung nur Sinn mache, wenn eine vernünftige Vilsspange realisiert werden könne und die Finanzierbarkeit gesichert sei.
Strehl berichtete von einer gelungenen CSU-Aktion zugunsten der Kümmersbrucker Hauptschule. So habe die Vorstandschaft durch persönliches Vorsprechen über 30 neue Praktikantenplätze vermitteln können: „Das ist ein echter Gewinn für die Schüler, aber auch für die teilnehmenden Betriebe.“
Er verlas abschließend ein Schreiben von Parteichef Horst Seehofer, mit dem dieser auf ein Positionspapier der Kümmersbrucker CSU antwortete. Seehofer habe es darin ausdrücklich begrüßt, dass der Ortsverband sich im Rahmen einer öffentlichen Diskussion mit dem Zustand der Partei befasste und versprochen, die dabei gewonnenen Erkenntnisse in die neue Parteiprogrammatik einfließen zu lassen.
Gemeinderat Hans Graf beantragte hinsichtlich von möglichen Windkraftanlagen im Gemeindebereich erneut, dass die Gemeinde hier federführend aktiv werden müsse: „Solche Anlagen dürfen nur von der Gemeinde und ihren Bürgern betrieben werden und nicht in fremde Hände geraten!“ Strehl erinnerte daran, dass er bereits einen entsprechenden Antrag an Bürgermeister Richard Gaßner gestellt habe und versprach, die Angelegenheit konsequent weiter zu verfolgen.
Neue Praktikumsplätze für die Kümmersbrucker Hauptschule

- Stolz übergibt Roland Strehl die Liste mit den Praktikantenplätzen an (v.l.n.r.) Markus Gleißner, Rektor Siegfried Weigel und Mario Gräss
Bericht CSU-Kümmersbruck
Übergabe „Neue Praktikantenplätze“
„Nicht nur Reden, sondern Handeln“, lautete die Devise der Kümmersbrucker CSU nach einem Besuch der Kümmersbrucker Hauptschule im Frühjahr 2009. Dabei erfuhren die Besucher vieles über die angebotene Berufsorientierung mit Partnern aus Handwerk und Industrie. Die CSU-ler versprachen anschließend, weitere Partner zu gewinnen, um dieses sinnvolle Projekt zu unterstützen.
„Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht“, konnte der CSU-Ortsvorsitzende Roland Strehl nun stolz vermelden und dem Hauptschulrektor Siegfried Weigl eine Liste mit 28 neuen Praktikantenstellen überreichen. Weigl und die beiden Lehrer Markus Gleißner und Mario Gräss nahmen die Zusammenstellung dankbar entgegen und konnten ihrerseits berichten, dass die Situation im Bereich Praxismodule sich mittlerweile deutlich verbessert habe: „Die Hauptschule Kümmersbruck kann diese Module in vielen Berufsbereichen anbieten und den Schülern damit eine echte Orientierungshilfe für die Berufswahl geben.“
Strehl bedauerte in diesem Zusammenhang, dass das bewährte dreigliedrige Schulsystem von „interessierten Kreisen“ systematisch kaputt geredet werde. Dieses Bildungssystem konnte alle Schüler individuell nach ihren Begabungen und Möglichkeiten fördern - leider sei es gesellschaftspolitisch nicht mehr gewollt. Ob die angestrebte „Einheitsschule aus Real- und Hauptschule“ das anerkannt hohe Niveau der bayerischen Schüler halten könne, bezweifle er sehr.
Als optimal bezeichnete Weigl die Durchlässigkeit des bayerischen Ausbildungssystems, welches einem Hauptschulabsolventen den Weg bis zum Universitätsabschluss offen halte.
Baum ist Zumutung für die angrenzenden Hauseigentümer

- Kein Verständniss für den Erhalt des Problembaumes an der Amberger Straße haben Roland Strehl und Hans Fröhler
Bericht Ortstermin CSU-Kümmersbruck
„Problembaum Amberger Straße“
Kopfschütteln löste die Entscheidung von Bürgermeister Richard Gaßner aus, einem Antrag der CSU-Fraktion auf Fällung eines gemeindlichen „Problembaumes“ an der Ambergerstraße nicht statt zu geben: „Dieser Baum passt von seiner Größenentwicklung nicht auf dieses Minigrundstück der Gemeinde und ist eine echte Zumutung für die angrenzenden Hauseigentümer“, stellte der Fraktionsvorsitzende Roland Strehl in einem Ortstermin fest. Außerdem „hänge“ der ca. m hohe Baum ( cm Stammumfang) bedrohlich in Richtung eines Reihenhauses, dessen Bewohnerin deswegen in ständiger Angst lebe, ergänzte der stellvertretende CSU-Ortsvorsitzende Johann Fröhler.
Natürlich sei es richtig, dass Bäume in bebauten Ortsteilen wichtige ökologische Funktionen erfüllen würden. Wenn Hausbesitzern daraus aber unverhältnismäßige Nachteile oder sogar echte Gefahren entstehen würden, müsste die Gemeinde handeln und ihre Bürger schützen: „Es ist lächerlich, wenn die Gemeinde einen ganzen Wald auf dem Stiegler-Grundstück abholzt, diesen gefährlichen Baum aber als geschützt erklärt“, wunderte sich Fröhler.
Bericht CSU-Fraktionssitzung Gemeinde Kümmersbruck am 2.10.08
Konkret werde in der nächsten Gemeinderatssitzung über die Standortplanung von zwei Windenergieanlagen mit jeweils 2000 kW Leistung beraten. Diese will ein Leipziger Unternehmen ca. einen Kilometer nördlich der Staatsstraße 2040 zwischen Engelsdorf und Paulsdorf errichten. In der anschließenden Diskussion gaben die CSU-ler zu erkennen, dass sie diesen Standort für durchaus denkbar für Windenergieanlagen halten. Anwohner würden dort von Schattenwurf und Lärm nicht beeinträchtigt und an den Anblick von Windrädern müsse man sich wohl oder übel künftig vermehrt gewöhnen. „Für uns entscheidend ist natürlich der ökologische Aspekt“, fasste Strehl die Diskussion zusammen. Angesichts der Endlichkeit der fossilen Energieträger müssten auch die Kommunen offen sein für alternative Energieformen. Gemeinderat Heinrich Kapperer brachte noch einen weiteren Gesichtspunkt ein: „Der Gemeinde und jedem einzelnen Bürger sollte die Möglichkeit gegeben werden, sich an den Windkraftanlagen zu beteiligen.“ Dies werde man im Gemeinderat im Gespräch mit dem Investor zur Sprache bringen.
Auf Initiative der Gemeinderätinnen Monika Paintner und Birgit Singer-Grimm hat die CSU-Fraktion einen Antrag gestellt, Familien mit zeitweise erhöhtem Restmüllaufkommen bei diesem Problem zu helfen. „Konkret geht es um Familien mit mindestens zwei Wickelkindern oder um Familien mit pflegebedürftigen Angehörigen der Pflegestufe III“, erläuterte Singer-Grimm die Zielgruppe. Diese sollten im Rahmen des „Bündnisses für Familie“ übergangsweise von der Gemeinde mit weiteren Restmüllsäcken (einer pro Monat) versorgt werden. Die CSU-Fraktion sehe dabei eine deutliche Unterstützung für Familien mit (mehreren) Kindern und für pflegende Angehörige.
Bericht Vorstandssitzung CSU Kümmersbruck am 23.7.08
So seien lediglich zwei CSU-Vorhaben im Gemeinderat weiter verfolgt, der Rest „kalt lächelnd abgelehnt“ worden. Für ihn sei es beispielsweise nach wie vor nicht nachvollziehbar, weshalb die CSU kein Stellvertretermandat für den Bürgermeister bekommen habe: „Wir konnten in der Gemeinderatswahl leicht zulegen, hatten knapp 44 % der Bevölkerung hinter uns und wurden dann ausgebootet – so geht man nicht miteinander um.“
Auch die hämische und schadenfrohe Wahlberichterstattung durch die Kümmersbrucker SPD habe den Wahlausgang völlig auf den Kopf gestellt. Die CSU habe keineswegs eine desaströse Niederlage einstecken müssen, sondern im Stimmenanteil gegenüber 2002 leicht zugelegt, wenn es auch für einen weiteren Gemeinderatssitz ganz knapp leider nicht gereicht habe. „Was die SPD treibt ist also echte Wählerverdummung“, so Strehl.
Gemeinderätin Monika Paintner bedauerte die Ablehnung einer kleinen Rutsche für das Hallenbad, mit der die CSU-Fraktion die Attraktivität des Bades steigern wollte. Scheinbar habe die SPD-Mehrheit das Bad „bereits abgeschrieben“ und sei nicht mehr bereit, zu investieren, mutmaßte Gemeinderat Alois Schwanzl.
Einig waren sich die Vorstandsmitglieder darin, sich vom Verhalten des Bürgermeisters und der SPD nicht entmutigen zu lassen: „Wir haben von großen Teilen der Bevölkerung das Vertrauen ausgesprochen bekommen, dem müssen wir weiterhin gerecht werden“, gab die stellvertretende Fraktionssprecherin Birgit Singer-Grimm die Parole aus.
Sie schlug außerdem vor, sich mit dem Problem übermäßigen Alkoholgenusses durch Jugendliche auf Spielplätzen und sonstigen öffentlichen Bereichen zu beschäftigen. Andere Gemeinden hätten durch entsprechende Satzungen gute Lösungen gefunden; hier müsse auch Kümmersbruck aktiv werden. Ein gefährliches Problem für Senioren sahen die CSU-ler auch beim Übergang über die Vilstalstraße zum Netto-Markt: Wer dort nicht zügig die Straße überqueren könne, komme in erhebliche Gefahr. Die Vorstandsmitglieder beschlossen, die Situation vor Ort zu begutachten. Strehl wies die Versammlungsteilnehmer auf die Vorbereitungen für das traditionelle Stodlfest hin, welches heuer am Sonntag, 14.9.08, über die Bühne gehen werde. Kuchen- und Salatspender mögen sich bitte bei Monika Paintner melden.
Auch die angekündigte Reaktivierung der Kümmersbrucker Jungen Union (JU) komme gut voran. Mir Markus Zierhut habe sich ein junger Mann bereit erklärt, gemeinsam mit Tobias Blödt die Zügel in die Hand zu nehmen: „Die Teilnahme am Ferienprogramm der Gemeinde ist schon mal ein erster Schritt!“
Bericht CSU-Vorstandssitzung CSU Kümmersbruck am 7.4.2008 in Engelsdorf
CSU-Kreisvorsitzender Dr. Harald Schwartz gratulierte den Kandidaten zum engagierten Kommunalwahlkampf in Kümmersbruck: „Ihr habt die richtigen Personen und die richtigen Themen gehabt.“ Er sei zuversichtlich, dass die CSU auf dem eingeschlagenen Weg erfolgreich sein werde, auch wenn es diesmal nicht „so ganz geklappt hat“. Zur Zeit ärgere ihn das Auftreten des Bürgermeisters im Rahmen des „Lokalen Bündnisses für Familie“. Hier hefte sich Gaßner ein Thema ans Revers, dass die CSU gegen Widerstände aus der SPD initiiert habe: „Ohne die Initiative von Birgit Singer-Grimm gäbe es kein Bündnis!“
Verwundert zeigte sich Strehl über das auch überörtliche „Hochjubeln“ des Gaßner-Ergebnisses bei der Bürgermeisterwahl: „Dass er als Amtsinhaber einen Bonus hat, ist doch jedem klar. Aber Gaßner bekam von allen amtierenden Bürgermeistern im Landkreis, die nur einen Gegenkandidaten hatten, das zweitschlechteste Ergebnis.“ Die CSU müsse nun sorgfältig prüfen, warum ihre inhaltlichen Ansätze beim Bürger nicht im gewünschten Maße wahrgenommen worden seien. Die neu gewählte Gemeinderätin Monika Paintner forderte in diesem Zusammenhang eine deutlichere Positionierung, vor allem bei der Arbeit im Gemeinderat. Man werde zwar weiterhin keine Fundamentalopposition betreiben, doch die vorhandenen unterschiedlichen Ansätze in der Gemeindepolitik besser betonen, beschloss die CSU-Vorstandschaft. In seinem Bericht aus der letzten Gemeinderatssitzung ging Strehl auf den SPD-Antrag, einen Realschulzweig in der Kümmersbrucker Schule einzurichten, ein: „Das Ansinnen wurde weder mit Schulleitern abgesprochen, noch ist es mit geltendem Gesetz vereinbar. Außerdem ist es in der Praxis nicht durchführbar – wir haben es daher abgelehnt!“ Die Kümmersbrucker SPD versuche ganz offensichtlich, mit solchen Aktionen das im Prinzip bewährte dreigliedrige Schulsystem auszuhebeln. Gemeinderätin Karola Hirsch forderte als Elternbeiratsvorsitzende stattdessen die Stärkung und gezielte Förderung der Hauptschule: „Das würde den Schulstandort Kümmersbruck dauerhaft sichern.“ Die Kümmersbrucker CSU werde dazu eine Infoveranstaltung mit Fachreferenten anbieten, bei der auch die betroffenen Lehrer zu Wort kommen sollten.
Ein weiteres Thema im Gemeinderat war der Erschließungsplan für das neue Baugebiet Rochusbühl II. Dort soll kurioserweise die Erschließungsstraße auf die Ambergerstraße schmäler gebaut werden, wie die Erschließungsstraße auf die untergeordnete Porschestraße: „Das lenkt das Verkehrsaufkommen in die falsche Richtung und war mit uns nicht zu machen“, informierte Strehl.
Die CSU werde auch künftig für vorausschauende Politik stehen. Diesem Ansatz dient auch der Antrag an die Gemeinde, nach Vorliegen des Planfeststellungsbeschlusses für die Westumgehung, die voraussichtlichen Kosten detailliert zu ermitteln. Die Gemeinde müsse nun schließlich wissen, was finanziell auf sie zukomme. Gemeinderätin Birgit Singer-Grimm brachte die Idee eines „Trimm-Dich-Platzes“ speziell für Senioren ins Spiel: „Angesichts der demographischen Entwicklung müssen wir für unsere Senioren mehr tun.“ Auch dafür wird ein Antrag an den Bürgermeister gestellt.
Abschließend sprach sich die CSU-Vorstandschaft dafür aus, die ehemaligen CSU-Ortsvorsitzenden Josef Lehmeier und Oskar Kiener zu Ehrenvorsitzenden zu ernennen.












